Egal was auf dich zukommt
Die Natur reicht ihre Hand.
„Die Natur versteht keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer strenge, sie hat immer recht, und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen.“
— Johann Wolfgang von Goethe
Was macht Naturbegleitung aus?
„Man könnte sagen, Naturbegleitung ist die charmante Art, dem eigenen Kontrollfreak im Kopf mal kurz den Mund zuzuhalten. Und während dein Verstand noch nach Beweisen sucht, hat das Herz längst verstanden“
Offener Raum Natur
Im Arbeitsraum Natur verzichten wir auf vermeintlich sichere, wohltemperierte, Räume oder Praxen welcher man mit aufwändiger Innenarchitektur- und Ausstattung versucht ihre Tristheit und kühle zu nehmen. Vielmehr erweist sich der Arbeitsraum Natur als lebendige, dynamische, vielfältige und dennoch beruhigende Umgebung, welche ein Höchstmaß an Veränderungsprozessen bietet. Diese Umgebung schafft Raum für Entwicklung weit über das Bekannte hinaus – herausfordernd, anregend und transformativ.
Nicht nur für den Suchenden sondern auch immer wieder für uns Begleiter selbst.
Eine Triade zwischen Dir, der Natur und deinem Gefährten
Du wirst dabei begleitet, nicht vom „Guru“ oder klassischen Coach, ziel- und ergebnisorientiert, sondern als Gefährte auf Augenhöhe. Weil wir Begleiter selbst wissen wie es sich anfühlt, wenn die „Poesie des Lebens“ zwischen den Zeilen des Alltags verloren geht.
Wir erfahren gemeinsam deine Thematik und die Natur ist dabei, als Partnerin, Mentorin und helfende Hand, um zu deinen ganz eigenen Erkenntnissen zu gelangen, Lebensübergänge zu bewältigen und neue Impulse in sich aufzunehmen.
Eine Triade zwischen Dir, der Natur und deinem Gefährten.
Mentale Klarheit
Die Natur ist ein gnadenlos ehrliches Gegenüber. Ein knorriger Ast, ein kleiner Keimling, ein uralter Baum, der Blick in die weite Ferne, der Wind unter deinen Armen oder gar ein Sturm, all Das, kann dir mehr über deine aktuelle Lebenssituation verraten als du denkst.
Aber alleine einmal wieder Sein zu dürfen, macht unheimlich klar. Eine erfrischend neue und dennoch so vertraute Erfahrung für Viele, welche vorher noch nicht so einfach greifbar war. Wir docken dort an, wo die "Magie" im Zusammenspiel mit Mutter Natur beginnt.
Körperliches Wohlbefinden
Ein paar Stunden im Wald steigern deine Immunabwehr signifikant um 40% und das hält eine ganze Woche an, sogenannte NK-Zellen vermehren sich und rücken geschädigten ausgearteten Zellen (Krebszellen) zu Laibe, und Terpene verringern schmerzhafte Entzündungen im Körper. Das ist keine Esoterik, sondern Biologie.
Die Natur ist quasi das einzige Großraumbüro, in dem der Cortisolspiegel sinkt, sobald man die Tür hinter sich zumacht. Und das ist nur das Geringste. Weiter unten erfährst du mehr über die positiven Effekte auf Körper, Geist und Seele.
Du bist es dir wert,
wieder eine fühlbare Beziehung zum Leben zu führen,
authentisch, lebendig und fest
mit den Füßen im Boden verankert.
Die positiven Effekte
Hier findest du weitere Interessante Infos über die positiven Nebeneffekte einer Naturbegleitung
1. Die Verschiebung der vegetativen Balance
Das vegetative Nervensystem besteht aus zwei Gegenspielern, die wie Gaspedal und Bremse wirken. In der modernen Welt stehen wir oft dauerhaft auf dem Gas.
Deaktivierung des Sympathikus: Der Teil des Nervensystems, der für „Fight or Flight“ (Kampf oder Flucht) zuständig ist, fährt herunter. Die elektrische Leitfähigkeit der Haut (ein Maß für Stress) sinkt messbar.
Aktivierung des Parasympathikus: Dies ist der „Rest and Digest“-Modus (Ruhen und Verdauen). In der Natur übernimmt er die Führung. Er signalisiert dem Körper: „Du bist in Sicherheit, du kannst Ressourcen für Heilung und Verdauung nutzen.“
2. Erhöhung der Herzratenvariabilität (HRV)
Die HRV ist einer der wichtigsten Marker für ein gesundes Nervensystem. Sie beschreibt die Fähigkeit des Herzens, die Zeitabstände zwischen den Schlägen flexibel anzupassen.
In der Natur steigt die HRV. Ein hoher HRV-Wert bedeutet, dass dein Nervensystem belastbar und anpassungsfähig ist. Ein niedriger Wert (oft bei chronischem Stress) zeigt ein „starr“ gewordenes System. Der Aufenthalt im Grünen macht dein Nervensystem also buchstäblich flexibler.
3. Entlastung des präfrontalen Kortex (Attention Restoration Theory)
Unser Gehirn nutzt im Alltag ständig die „gerichtete Aufmerksamkeit“ (Fokus auf Bildschirme, Verkehr, Aufgaben). Das erschöpft den präfrontalen Kortex.
Soft Fascination: In der Natur wechseln wir zur „unwillkürlichen Aufmerksamkeit“. Das Betrachten von fließendem Wasser oder sich wiegenden Bäumen erfordert keine Anstrengung. Das Nervensystem nutzt diese Pause, um die kognitiven Batterien wieder aufzuladen. Man nennt das wissenschaftlich die Attention Restoration Theory (ART).
4. Beruhigung der Amygdala
Die Amygdala ist das Angstzentrum in deinem Gehirn. Sie scannt die Umgebung ständig nach Gefahren.
Studien des Max-Planck-Instituts haben gezeigt, dass bereits ein einstündiger Spaziergang in der Natur die Aktivität der Amygdala messbar senkt. In der Stadt hingegen bleibt diese Aktivität hoch oder steigt sogar. Das Nervensystem registriert die Natur als „sicheren Raum“.
1. Das Stress-Duo: Cortisol und Adrenalin sinken
Cortisol: Das Langzeit-Stresshormon wird reduziert, was den Blutdruck senkt und das Immunsystem entlastet.
Adrenalin & Noradrenalin: Die „Kampf-oder-Flucht“-Hormone fahren herunter, wodurch Herzfrequenz und Muskelanspannung abnehmen.
2. Serotonin und Dopamin: Die Stimmungsaufheller
Der Aufenthalt im Freien, besonders bei Tageslicht, kurbelt die Produktion von Botenstoffen an, die direkt auf unser Belohnungszentrum wirken.
Serotonin: Licht (auch bei bewölktem Himmel) fördert die Serotoninsynthese. Das verbessert die Stimmung und wirkt Ängstlichkeit entgegen.
Dopamin: Die „sanfte Faszination“ der Natur (das Betrachten von Fraktalen wie Blättern oder Wolken) setzt moderat Dopamin frei, ohne uns – im Gegensatz zu digitalen Reizen – zu überreizen.
3. DHEA: Das Vitalitätshormon
Ein oft unterschätzter Effekt: Zeit im Wald erhöht die Konzentration von DHEA (Dehydroepiandrosteron) im Blut.
DHEA ist eine Vorstufe für viele andere Hormone und spielt eine Schlüsselrolle bei der Stärkung des Immunsystems und der Herzgesundheit. Es wird oft als „Anti-Aging-Hormon“ bezeichnet.
4. Melatonin: Taktgeber für den Schlaf
Obwohl Melatonin erst bei Dunkelheit ausgeschüttet wird, wird die Basis dafür tagsüber in der Natur gelegt.
Durch die Exposition gegenüber natürlichem Vollspektrum-Licht wird die Zirbeldrüse kalibriert. Das führt dazu, dass abends die Melatoninausschüttung präziser und kräftiger erfolgt, was die Schlafqualität massiv verbessert.
5. Oxytocin: Das Verbundenheitsgefühl
Neuere Forschungsansätze deuten darauf hin, dass die tiefe Entspannung und das Gefühl der Verbundenheit mit der Umwelt die Ausschüttung von Oxytocin fördern kann – selbst wenn man allein unterwegs ist. Dies senkt das Empfinden von Einsamkeit und sozialem Stress.
1. Stärkung des Immunsystems (Killerzellen)
Einer der beeindruckendsten Effekte betrifft die körpereigene Abwehr.
Erhöhung der NK-Zellen: Studien haben gezeigt, dass ein Aufenthalt im Wald die Anzahl und Aktivität der natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) massiv steigert. Diese Zellen sind dafür zuständig, virusinfizierte Zellen und Krebszellen im Körper aufzuspüren und zu vernichten.
Der Terpen-Effekt: Bäume sondern Phytonzide (ätherische Öle/Terpene) ab, um sich vor Schädlingen zu schützen. Wenn wir diese einatmen, reagiert unser Immunsystem mit einer gesteigerten Produktion von Anti-Krebs-Proteinen (wie Perforin und Granzysin). Dieser Effekt hält oft noch Tage nach dem Waldbesuch an.
2. Senkung von Entzündungswerten:
Regelmäßige Zeit in der Natur korreliert mit niedrigeren Werten von pro-inflammatorischen Zytokinen und dem C-reaktiven Protein (CRP), was chronischen Entzündungen im Körper entgegenwirkt.
Die Zahlen sind beeindruckend:
- 1 Tag (ca. 3 Std.) im Wald steigert die Immunabwehr, die natürlichen Killerzellen um 40% und dieser Effekt hält für 7 Tage an!
- 2 Tage im Wald steigern die Immunabwehr, die natürlichen Killerzellen um mehr als 50%.
- Bei 2-3 Tage im Wald bleibt die Steigerung für bis zu 30 Tage erhöht, ohne erneut in den Wald zu gehen. Auch die Leistung der Killerzellen erhöht sich um über 50% und bleibt erhalten (effizienteres Aufspüren und beseitigen von Viren, Bakterien und potentieller Krebszellen)
Der Aufenthalt in der Natur fördert nicht nur die körperliche Gesundheit, ebenso führt er zu mehr Klarheit, einer Besserung genereller Stimmungsstörungen und bewirkt eine signifikante Verringerung von Angstzuständen, Aggressionen und Erschöpfung.
Die Zeit gemeinschaftlich mit Natur zu verbringen, ermöglicht ohne Doktrin die Internalisierung sozial-ökologischer Werte.
Naturverbundenheit führt dazu, dass ökologisches Handeln nicht mehr als äußere Pflicht (z.B. Mülltrennung, weil man es muss) wahrgenommen wird, sondern als Selbstsorge.
Man schützt die Natur, weil man sich selbst als Teil von ihr begreift.
Wer achtsam mit der Natur umgeht, neigt oft auch dazu, achtsamer und empathischer mit seinen Mitmenschen umzugehen.
Der Begriff „Biophilie“ (Liebe zum Lebendigen) beschreibt die Tendenz des Menschen, sich zu allem Lebendigen hingezogen zu fühlen. Leben an sich wird als wertvoll erachtet, unabhängig von seinem Nutzen für den Menschen.
Hier schließt sich der Kreis zur Eingangs-These: Wenn alles Leben wertvoll ist, verstärkt das die Überzeugung der absoluten Gleichwertigkeit aller Individuen.
In einer gesunden sozialen Struktur, die Sicherheit bietet, wird „Mehr-Haben“ als Wert durch „Gut-Sein“ oder „Verbunden-Sein“ ersetzt.
Der Wert: Genügsamkeit. Man erkennt an, dass unendliches Wachstum auf einem begrenzten Planeten sozial ungerecht und ökologisch zerstörerisch ist.
Der Anbieter ist weder Arzt noch Heilpraktiker. Sämtliche Inhalte stellen explizit keine medizinische, therapeutische oder heilkundliche Beratung dar. Es wird ausdrücklich keine Diagnose gestellt, keine Therapie empfohlen und keine Behandlung durchgeführt.
Die Inhalte ersetzen in keinem Fall und unter keinen Umständen:
Eine persönliche ärztliche oder therapeutische Beratung
eine medizinische Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt
eine Behandlung durch medizinisches Fachpersonal
die Einnahme oder das Absetzen von Medikamenten nach ärztlicher Anordnung.
Solltest du aktuell in psychologischer Behandlung sein, so benötigst du für die Arbeit mit Uns die Zustimmung von deinem behandelndem Pschychologen oder deiner Psychologin.
Rechtlicher Hinweis:
Ein Naturcoach ersetzt keinen Arzt oder Therapeuten.
Solltest Du Dich aktuell in einer schweren
mentalen Krise befinden, kannst Du:
– Dich mit deinem behandelnden Arzt in Verbindung setzen
– Kontakt mit einer Klinik mit psychiatrischer Abteilung aufnehmen
– Kontakt mit dem ärztlichen (psychiatrischen) Bereitschaftsdienst (bundesweite Tel.: 116117) aufnehmen
oder dich an
ein Hilfs- bzw. Beratungsangebot für akute Krisensituationen wenden
– Telefonseelsorge: anonyme, kostenlose Beratung zu jeder Tages- und Nachtzeit
unter den bundesweiten Telefonnummern 0800 – 1110111 oder 0800 – 1110222 bzw.
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